Weapon

Der Special Forces Weapon Operator [WPN] macht einen Großteil der Feuerkraft eines Fireteams aus und schießt, im Gegensatz zu Operators mit Sturmgewehren, vorzugsweise mit Flächenfeuer. Mit dieser Feuerart schaltet er Ziele nicht direkt aus, sondern unterdrückt mit einem „Teppich aus Kugeln“ feindliche Kräfte in ihrer Bewegung oder erschwert diese zumindest. Auch wird das gegnerische Feuer durch eine effektive Unterdrückung in der Wirkung geschwächt und eröffnet eigenen Truppen die Möglichkeit, die  Feuerüberlegenheit zu erlangen.  Die somit gewonnene Initiative auf dem virtuellen Gefechtsfeld ermöglicht es befreundeten Kräften, taktische Bewegungen zu vollziehen, je nach Auftragslage die feindlichen Kräfte zu vernichten/zerschlagen oder sich vom Feind zu lösen.

Im Verbund mit dem Buddy

ATMO und WPN sind ein festes Gespann als Buddy-Team. Sie ergänzen sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeit gegenseitig. Beim Kampf gegen reguläre Infanterie  bestreicht der [WPN] die feindlichen Kräfte mit Flächenfeuer und hindert diese effektiv Gegenwehr zu leisten, während der ATMO gezielt feindliche Schützen mit seinem Sturmgewehr ausschaltet.  Bei größeren Feindgruppen kommen High Explosive Geschosse [HE] aus dem M3 Werfer des ATMOs zum Einsatz. Dabei hilft das kleine Kampfgespräch dem Team, das Feuergefecht effektiv in ihrem Sinne zu führen.  Beim Einsatz der M3 MAAWS des ATMOs gegen Infanterie, gehärtete oder gepanzerte Ziele, unterstützt der WPN seinen Buddy, indem er die Entfernung zum Ziel misst und die Schadensauswertung nach der Bekämpfung an den Fireteamleader durchgibt (Killreport).

Aufgaben in Kürze

  • Niederhalten feindlicher Kräfte

  • Effektivität des gegnerischen Feuers herabsetzen

  • Hindern und Verlangsamen von gegnerischen Bewegungen

  • Bewegung der eigenen Kräfte ermöglichen

  • Schutz des ATMO bei der Bekämpfung von gepanzerten Zielen

  • Entfernungsmessung für den ATMO beim Einsatz der MAAWS

  • Durchgeben des Killreports nach der Zielbekämpfung

Loadout
  • Prim. Weapon
  • Sec. Weapon
  • 1st Line of Gear
  • 2nd Line of Gear
  • 3rd Line of Gear

Als Primärwaffe für den Operator kommen unterschiedlichste Sturm- und Maschinengewehrvarianten zum Einsatz. Je nach Operator-Klasse wählt sich der Spieler seine Primärwaffe aus dem Waffenpool des Platoons aus. Diese kann mit unterschiedlichen Zubehörteilen wie Visierungen, Zielhilfen, Frontgriffen, Unterlaufgrantwerfer usw. modifiziert und somit den persönlichen Wünschen entsprechend angepasst werden. Grundsätzlich verwenden Operators im Fireteam Sturmgewehre, die NATO-Standard Patronen 5,56 x 45 mm verschießen. Dies stellt sicher, dass sich Spieler gegenseitig mit Munition versorgen können.  Bei Maschinengewehren werden 7,62 x 51 Patronen verwendet, um Durchschlagskraft und Reichweite zu erhöhen. Zusätzlich werden Unterlaufgranatwerfer wie der M203 verwendet, um 40mm Granaten verschießen zu können.

Auch wenn der Waffenmix in einem Fireteam im Gegensatz zum zweiten Weltkrieg sich deutlich verändert hat, muss jeder Operator beachten, dass er nicht alleine im Fireteam unterwegs ist und dementsprechend seine Waffenwahl und die Modifizierungen auf die Aufgabenstellung des Teams anpassen. 

Minimi Mk3

Die Primärwaffe des WPN ist das Minimi Mk3, ein mittleres Maschinengewehr, das Munition mit dem Kaliber 7.62 x 51 mm NATO verschießt und dabei eine Kadenz von 700-850 Schuss pro Minute erreicht. Die Patronen werden per Gurtzuführung in die Verschlusskammer befördert. Im mobilen Einsatz der Waffe werden die Gurte üblicherweise in 150-Schuss-Magazinen getragen.

Über Picatinny-Schienen wird standardmäßig eine offene Rotpunktvisierung sowie ein Laser/Licht-Modul montiert. Dies erlaubt einen guten Überblick über den Feuerbereich und gewährleistet die Nachtkampffähigkeit der Waffe. Die effektive Gefechtsentfernung des Maschinengewehrs mit offener Visierung liegt ungefähr bei 400-600 Metern, mit entsprechender Visierung [ELCAN] sind maximale Kampfentfernungen bis zu 1.400 Metern möglich.  

Jeder Operator führt neben seiner Primärbewaffnung eine zusätzliche Faustwaffe und zwei Ersatzmagazine mit. Diese kommt in verschiedenen Situationen zum Einsatz, in denen die Pistole gewisse Vorteile gegenüber der Langwaffe besitzt:

  • wenn die räumlichen Bedingungen die Handhabung eines Gewehrs nur schwer zulassen und sie folglich für beengte Räume zu sperrig ist
  • wenn das größere Pistolenkaliber mit der höheren Mannstoppwirkung einen Vorteil bringt und die Gefahr für Querschläger dadurch minimiert wird 
  • als Backup-Waffe, falls das Gewehr eine Fehlfunktion hat oder die Munition dafür aufgebraucht ist.

Operators können sich den Typ ihrer Pistole nach persönlichem Geschmack wählen. Wichtig ist, dass die Kurzwaffe ein hohes Kaliber besitzt, um die gewünschte Mannstopwirkung zu erzielen. Im Folgenden wird eine Auswahl der am häufigsten gewählten Waffen aufgeführt.

FNX-45 Tactical

Die halbautomatische Pistole FNX-45 Tactical im Kaliber .45 ACP ist eine der bevorzugten Faustwaffen bei den Operators des Platoons. Neben ihrer hohen Modifizierbarkeit wird vor allem die hohe Durchschlagskraft bei entsprechender Munitionssorte geschätzt. 

Das Magazin der Pistole fasst mit einem Standardmagazin neun Patronen. Die Pistole ist standardmäßig mit einer Tritium-Visierung ausgestattet und verfügt über ein Laufgewinde zur Nutzung eines Schalldämpfers. Zudem ist die Montage von Zubehörteilen über eine Picatinny-Schiene unter dem Lauf möglich.

Rhino 60DS

Der bullig und futuristisch anmutende Revolver Rhino 60DS fasst in seiner Trommel sechs Schuss. Zwar gibt es verschiedenste Kalibervarianten dieser Waffe, doch nutzen Operators des Platoons wegen der hohen Mannstoppwirkung ausschließlich das Kaliber 357 Magnum. Trotz der vielen Bauteile aus Aluminium ist diese Waffe mit knapp über 900g kein Leichtgewicht, stellt aber eine sehr gute Kombination zwischen Kaliber und Handling dar.

Wie bei vielen Waffen der heutigen Zeit ist durch die Picatinny- Schiene über und unter dem Lauf eine Anbringung von Zubehörteilen wie Zielhilfen möglich.

Die „First Line of Gear“ beinhaltet  jegliche Ausrüstung, die als überlebenswichtig gilt, dabei kann sie je nach Umweltbedingungen und Auftrag gewisse Schwerpunkte umfassen. In der Regel finden sich aber Ausrüstungsgegenstände aus den Bereichen Sanitätswesen, Navigation und allgemeines Equipment zum Überleben in dieser Layer wieder. Im Gegensatz zu der zweiten und dritten „Line of Gear“ ist dieser Layer von operatorfunktionen unabhängig, das heißt bei jedem Operator gleich.

Da im Spiel gewisse Gegenstände keine Verwendung finden, ist diese „Line of Gear“ an die Spielgegebenheiten zweckmäßig angepasst und kann nur bedingt mit der Realität verglichen werden. Im Spiel hilft die Unterscheidung der Ausrüstungsschichten vor allem dem Spieler, um sein Equipment sinnvoll zu sortieren und sich schnell zurecht zu finden.

Uniform

Die Uniform ist nicht nur die Bekleidung jedes Soldaten, sondern stellt auch das „Tragesystem“ für die erste Ausrüstungsschicht zur Verfügung und beinhaltet nur einen begrenzten Raum, in dem Ausrüstung mitgenommen werden kann.  Zusätzlich bietet sie dem Träger Schutz vor thermischer Strahlung und leichter mechanischer Belastung. 

Im TITAN Platoon kommen  drei Tarndruckvarianten zum Einsatz. Welche Variante beim Einsatz getragen wird, entnimmt man aus der Operationsbeschreibung der jeweiligen Mission.

MTP = Multi Terrain Pattern [Multicam]

JPT = Jungle Terrain Pattern [M81 Woodland]

WPT = Winter Terrain Pattern

Medizinisches Material

Jeder Operator trägt genügend Verbandsmaterial und Medikamente, um sich oder Mitspieler medizinisch zu versorgen. Bei größeren Verwundungen oder hohem Blutverlust muss der ENG zusätzliche medizinische Versorgung leisten, damit ein verletzter Operator wieder aktiv werden kann. 

Autoinjektor – Epinephrin  [gegen Bewusstlosigkeit]

Autoinjektor – Morphium [Schmerzmittel]

Bandagen [Stillen von Blutungen]

Navigationsausrüstung

Navigation ist insbesondere bei Einsätzen von kleinen Verbänden weit im feindlichen Hinterland ein entscheidender Faktor, denn nur wenn eine hohe und schnelle Flexibilität bei Bewegungen sichergestellt werden kann, ist die Überlebensfähigkeit gegeben. Navigation ist somit nicht nur Aufgabe der Führung, sondern aller Operators. Dabei kommen im Notfall Karte/Kompass zum Einsatz, aber in der Regel wird auf moderne Navigationsmittel wie GPS zurückgegriffen.

Karte des Einsatzgebietes

Kompass

Kartenwerkzeug

Armbanduhr

Markierungsmittel

Jeder Operator führt eine Variation von unterschiedlichen Markierungsmittel mit sich, welche im Rahmen von Operationen zu unterschiedlichen Zwecken Anwendung finden. Sie können sowohl zur Markierung der eigenen Position als auch zur Markierung feindlicher Ziele genutzt werden. Bei Nachteinsätzen dienen sie vor allem zur Freund/Feind-Erkennung, und vermeiden Friendly Fire. Bei Einsatz von Luftfahrzeugen kommt den Markierungsmitteln eine weitere wichtige Rolle zu, beispielsweise beim Einrichten von Landungszonen oder zum groben Anzeigen feindlicher Einheiten. 

IR-Stroboskop: Eine Markierleuchte, welche nur im infaroten Lichtspektrum aufblitzt. Da das IR-Stroboskop nur mit Hilfe eines Nachtsichtgerätes sichtbar ist, dient es zur Freund/Feind-Erkennung bei Nachteinsätzen.

Leuchtstab (rot, grün)

M127A1 Leuchtmittel (rot, grün): Eine Magnesiumsignalfackel, welche unter jeglichen Wetterbedingungen und auch bei großer Nässe brennen und ein sehr starkes Licht abgeben kann.

Die  „Second Line of Gear“ beinhaltet die Ausrüstung, welche jeder Operator braucht, um einen Feuerkampf im Rahmen eines Fireteams erfolgreich führen zu können. Je nach Funktion und Bewaffnung des Operators kann sich diese Layer sehr stark von der Layer anderer Operatorklassen unterscheiden. Ein weiterer Teil dieser Ausrüstungsschicht ist die persönliche ballistische Schutzausrüstung des Soldaten, die ihn vor Projektilen und Splittern schützen kann. Mit welchem Typ und welcher Konfiguration des Plate Carriers der Operator in den Einsatz zieht, entscheidet jeder individuell. Dabei müssen die Faktoren Schutz und Beweglichkeit je nach Einsatz abgewogen werden. Zusätzlich werden Ausrüstungsgegenstände zur Aufklärung und Kommunikation im Fireteam zu dieser Line gezählt. 

Da im Spiel gewisse Gegenstände keine Verwendung finden, ist diese „Line of Gear“ an die Spielgegebenheiten zweckmäßig angepasst und kann nur bedingt mit der Realität verglichen werden. Im Spiel hilft die Unterscheidung der Ausrüstungsschichten vor allem dem Spieler, sein Equipment sinnvoll zu sortieren und sich schnell zurecht zu finden.

Schutzausrüstung

Airframe + Googles: Ballistischer Schutzhelm, der den Operator vor Schrapnellsplittern und leichtem Direktbeschuss schützt. Ergänzt wird der Schutzhelm durch eine ballistische Schutzbrille. Operators gestalten ihre Helme meist individuell, indem sie zusätzliche Informationen (Blutgruppe/Einheit/Flaggen) und Markierungsmittel auf dem Helm platzieren.

 

Balaclavas, Halstücher, Sturmhauben und ähnliche Gegenstände schützen einen Operator vor den Einflüssen von Wind und Wetter, sowie vor der örtlichen Flora und Fauna. 

Plate Carrier + Battle Belt: Ballistische Schutzweste, die den Operator vor Beschuss mittleren Kalibers schützt. Die Schutzweste ist mit Molleschlaufen versehen und dient so als Ausrüstungsträger. Ergänzt wird die Schutzweste durch einen Einsatzgrütel, der die Tragekapazität eines Operators erhöht. Sowohl Plate Carrier als auch Battle Belt können durch das Molleschlaufensystem von jedem Operator  individuell angepasst werden und spiegeln sehr oft die Funktion des Operators wieder.

Munition und Explosivmittel
  • 150-Schuss-7.62×51 mm M80A1 Tracer Magazine: Ersatzmagazine für die Primärwaffe (Leuchtspur).
  • 11-Schuss-.45-ACP Magazine: Ersatzmagazine für die Sekundärwaffe.
  • V40 Minigranaten: Sprenggranaten mit reduzierter Sprengkraft und Zeitzünder.
  • M83 Rauchgranaten (weiß): Rauchgranaten zum Verschleiern der eigenen Position.
Aufklärungs- und Kommunikationsmittel
  • Entfernungsmesser: Ein Laserentfernungsmesser mit Zoom-Funktion (5x-25x) und integriertem Nachtsichtgerät.
  • AN/PRC-15 36: Ein Kurzstrecken-Handfunkgerät zur Kommunikation innerhalb eines Fireteams.

Die 3rd Line of Gear beinhaltet in der Regel jene Ausrüstung, die ein Operator im Rahmen seiner Spezialisierung benötigt oder um diese über längere Zeit ausführen zu können, sowie zusätzliches Material des Fireteams.

Da im Spiel gewisse Gegenstände keine Verwendung finden ist diese „Line of Gear“ an die Spielgelegenheiten zweckmäßig angepasst und kann nur bedingt mit der Realität verglichen werden. Im Spiel hilft die Unterscheidung der Ausrüstungsschichten vor allem dem Spieler, sein Equipment sinnvoll zu sortieren und sich schnell zurecht zu finden. Im Gegensatz zu der zweiten und dritten „Line of Gear“ ist diese Layer unabhängig von Operatorfunktionen, das heißt bei jedem Operator gleich.

Rucksack

Je nach Vorlieben und Operatorklasse kommen unterschiedliche Rucksäcke im TITAN Platoon zum Einsatz, die unterschiedlich viel Nutzlast aufnehmen können. Neben leichten Daypacks, wie dem Falcon, kommen auch mittlere Rucksäcke wie Kitbags zum Einsatz.  Alle Rucksäcke besitzen einen Patch, der die Kurzbezeichnung der Operatorklasse beinhaltet. Sie dient vor allem der leichten Identifizierung und erleichtert, die Ordnung im Fireteam einzuhalten. Das verwendete Tarnmuster des Rucksacks orientiert sich dabei an der Uniform, muss aber nicht absolut gleich sein in der Tarngebung. 

Ausrüstung im Rucksack

Nachtsicht-Brille [NVG]: 

Viele verdeckte Operationen des TITAN Platoons finden in der Nacht oder bei stark eingeschränkten Sichtbedingungen statt. Die Nachtsichtbrillen der neusten Generation ermöglichen jedem Operator, seinen Auftrag auch bei diesen Bedingungen weiter durchzuführen. Da man trotz genauer Planung nie sicherstellen kann, dass eine Operation länger dauert als geplant, ist die Nachtsichtbrille auch bei Einsätzen am helllichten Tage immer im Rucksack mitzuführen.

PDA BLUFORCE Tracker : 

Jedem Operator ist es durch das PDA möglich, befreundete Truppenbewegungen nach zu verfolgen. Dies ermöglicht ein koordiniertes Vorgehen vom Fireteam bis hin zur Platoon-Ebene und bildet die Grundlage für das taktische Agieren auf dem virtuellen Gefechtsfeld.

Aufklärungsmittel aller Arten ermöglichen es einem Operator, feindliche Kräfte, mögliche Gefahren und Ziele frühzeitig und bei allen Wetterlagen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

 

Munition 150-Schuss-7.62×51 mm M80A1 Tracer: 

Der Weapon Operator im TITAN Platoon trägt die Hauptlast des Feuergefechts und führt entsprechend diesem Hauptauftrags im Gegensatz zu anderen Operators noch zusätzlich Munition im Rucksack mit, die ihn in die Lage versetzt, auch länger anhaltende Gefechte ohne zusätzlichen Munitionsnachschub zu bestehen.

8th SFG TITAN Platoon

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