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Sprinkle Water
Sprinkle Water II
Sprinkle Water III
Sprinkle Water
Konfliktgebiet:

Spratly-Inseln

Operationen:
0
Beginn:

Sep-2016

Ende:

Nov-2018

Status:

abgeschlossen

Ausgang:

Pattsituation zwischen China und Russland

Aufteilung der Inselgruppe zwischen China und Russland

Konfliktparteien
Taiwan
Taiwan
russia

Russische Föderation

Philippinen
Philippinen
China

Volksrepublik China

USA
USA

arma 3 tanoaTanoa ist ein kleines Archipel im südchinesischen Meer, das Teil der Spratly-Inseln ist. Schon seit den 1950er Jahren sind die territorialen Verhältnisse nicht geklärt und mehrere Staaten beanspruchen die Inselgruppe für sich, nachdem Frankreich den Indochinakrieg verloren hat und auf die Inselgruppe verzichtete.

Während die Volksrepublik China ihre Vormachtstellung im Südchinesischen Meer schon seit 2014 durch Inselaufschüttungen kontinuierlich zu erweitern suchte, sind die Republiken Taiwan, Vietnam und die Philippinen insbesondere an den reichen Rohstoffvorkommen dieser Region interessiert.

Der Konflikt zwischen den Parteien, die territoriale Ansprüche auf das Archipel anmelden, verschärfte sich zunehmend nachdem Ende 2015 große Palladiumvorkommen auf Tanoa endeckt worden sind. Auch Russland, als weltgrößter Palladiumexporteur, schaltete sich in den Konflikt ein, da es enorme wirtschaftliche Einbußen befürchtet, sollte es sein Beinahe-Monopol auf diesen wertvollen Rohstoff verlieren. Die wirtschaftliche Schwächung durch Sanktionen der Europäischen Union bringt die Russische Führung zusätzlich in Zugzwang.

Die USA, die als Schutzmacht von Taiwan und den Philippinen gelten und einer weiteren Ausbreitung der Chinesen im Südchinesischen Meer kritisch gegenüberstehen, sind tief besorgt über die Entwicklung, die dieser Konflikt nimmt. Damit die Spannungen nicht weiter zunehmen, haben die USA beschlossen, offiziell keine weiteren Handlungen in dieser Region durchzuführen, um die Lage nicht weiter zu eskalieren. Die Philippinen und Taiwan sind von der Passivität der USA überrascht und fordern ihren Bündnispartner auf, mehr Präsenz in der Region zu zeigen. 

Washington, sieht trotz des Drängens der Philippinen, keine Möglichkeit offiziell in den Konflikt einzugreifen ohne das die Lage zwischen den drei Supermächten global eskaliert. Die Strategen der US-Regierung befürchten sowohl eine Invasion des Archipels durch Russische als auch durch Chinesische Seite. Somit setzten die Amerikaner auf ihre Untergrundkämpfer und schicken neben einen Trägerkampfgruppe, die offiziell einen reinen Beobachtungsauftrag hat, ein Platoon der 8th Special Forces Group, um im Konflikt mitzumischen. Dies soll sowohl die Partner der USA in dieser Region beschwichtigen, als auch alle möglichen Optionen für die US-Streitkräfte offen halten, falls sich eine Gelegenheit zum Eingreifen in diesem Konflikt ergibt.

Während des heißen Konflikts zwischen China und Russland auf den Spatley Inseln konnte der Westen nur Zuschauen ohne zu riskieren, dass der regionale Konflikt zwischen diesen beiden Weltmächten unkontrolliert eskaliert und sich zu einem ausgewachsenen Weltkrieg ausweitete. Deswegen war das erklärte Ziel der US-Regierung, dass keiner der beteiligten Konfliktparteien die Oberhand in dieser Auseinandersetzung gewinnt. Denn dies hätte einen Atomwaffeneinsatz der Gegenseite wahrscheinlicher werden lassen. 

Auch wenn die USA offiziell nur durch die Präsenz ihrer Flugzeugträgerkampfgruppen eine Nebenrolle spielte, waren die Verdeckten Operationen entscheidend beim gegenseitigen Ausspielen der Konfliktparteien China und Russland. Zwar wurden diese streng geheimen Unternehmungen nie von offizieller Seite bestätigt, doch sind die Spuren und die Beweise die die USA mit den Konflikt direkt in Verbindung bringen nicht von der Hand zu weisen. Die New York Times Titelte in einer exklusiv Story „The lost war, that never took place“. Der Krieg um die Spratley Inseln wurde in der Amerikanischen Bevölkerung allgemein als verlorener Konflikt angesehen, da nach Beendigung der Kampfhandlungen China und Russland die Inselgruppen und die wertvollen Palladium Abbaugebiete unter sich aufteilten. Der Westen und speziell der USA wurden für ihre passive Haltung in diesem Konflikt, insbesondere von ihren Bündnispartner in dieser Region, scharf kritisiert. Sicher ist, dass die USA in der Pazifik-Region massiv an Einfluss und Ansehen verloren hat.

Wie nach der Konflikt an einer unkontrollierten Zuspitzung lässt sich nur erahnen, wenn man bedenkt, dass nach unbestätigten Berichten Chemische Kampfstoffe zum Einsatz kamen. Dabei ist nicht klar welche Konfliktpartei die geächteten Kampfstoffe einsetzte. Bis heute werfen sich sowohl China als auch Russland den Einsatz vor und beteuern ihre Unschuld. Investigative Berichte aus der USA und Russland sehen die Herkunft des Kampfstoffs in Russland, doch ist der Einsatz dieser durch Russische Truppen fraglich. Nach wie vor steht die Frage im Raum wie das Chinesische Militär an den Kampfstoff kam, da eine Einsatz von Chinesischer Seite durch gesammelte Indizien der UN als wahrscheinlich gilt.

Die verheerende Explosion in einer Russischen Forschungs- und Produktionsanlagen für Chemische Kampfstoffe auf einer abgelegenen Insel in der Beringsee erschweren die Aufklärung durch unabhängige Stellen massivst. Denn es wird vermutet, dass der eingesetzte Kampfstoff auf Tanoa ursprünglich aus alten Sowjetbeständen aus dem Kalten Krieg stammt und dort gelagert wurde. Dadurch, dass nicht nur die Anlage stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, sondern sowohl die Verantwortlichen des Waffenprogramms ums Leben gekommen sind, als auch die wichtige Dokumente verbrannten, gilt eine umfassende Aufklärung als unwahrscheinlich. 

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