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Einer der wichtigsten Basic Battle Drills, ist der Contact Report (dt. Kontaktmeldung). Die Kontaktmeldung muss jeder Operator im TITAN Platoon aus dem FF beherrschen und bei Operationen und Trainings ohne langes Überlegen abrufen können. Denn im Gegensatz zu üblichen Shootern ist es in Armed Assault von entscheidender Bedeutung, Informationen möglichst schnell, präzise und ohne Missverständnisse zwischen allen Spielern auszutauschen. Dies erleichtert nicht nur die Führung sondern ist auch die Grundvoraussetzung für ein effektives taktisches Vorgehen der einzelnen Teams. Um diese Anforderungen zu erfüllen ist die Kontaktmeldung ein standardisiertes Verfahren.

Aufbau des Contact Reports

Contact Reports werden immer über den Fireteam Funkkreis übermittelt, um sicherzustellen, dass jeder Operator im Team benachrichtigt wird. Dabei ist der Aufbau eines Contact Reports immer gleich und folgt dem selben Schema. Die einzelnen Informationen sind nach der Wichtigkeit gegliedert und lassen sich unter die Überpunkte Alarmierung, Orientierung und Beschreibung zusammenfassen. Während der Part der Alarmierung essentiell ist, um auf einen Kontakt aufmerksam zu machen, gibt die Orientierung den Teammitgliedern die Möglichkeit den Kontakt selber zu identifizieren. Die Beschreibung hat die niedrigste Priorität und wird zuletzt an die Kontaktmeldung angefügt.

ALAMIERUNG Orientierung BESCHREIBUNG

CONTACT

RICHTUNG

ENTFERNUNG

ART

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

CONTACT

Die Kontaktmeldung wir durch eine Alarmierung eingeleitet. In dem Fall durch das Wort „CONTACT“.  Dies stellt sicher, dass jeder Operator im Funkkanal benachrichtigt wird und auf die darauffolgende Kontaktmeldung vorbereitet ist. Zudem stellt es ein Signalwort dar, das jegliche Kommunikation im Funkkreis unterbricht.  Das Wort „Contact“ ist bewusst Wertneutral, da eine Kontaktmeldung nicht dem Automatismus folgt, einen Kontakt als feindlich einzustufen. Eine Klassifizierung ob freundlich, neutral oder feindlich erfolgt erst nach der Kontaktmeldung  durch den FTL/SQL/PTL, der dann nötige Maßnahmen einleitet. Unsichere Kontakte dürfen nicht bekämpft werden und müssen vor einer Feuereröffnung eindeutig als feindlich identifiziert werden.

Richtung

Die Richtung eines Kontakts wird gleich nach der Alarmierung durchgegeben. Je nach geforderter Genauigkeit und Zeit, hat jeder Operator verschiedene Möglichkeiten die Richtung zum entdeckten Kontakt zu beschreiben:

Himmelsrichtung:  In der Regel nutzt man die Himmelsrichtungen (NORD, OST, SÜD, WEST), für die Richtungsangabe, da diese eine hinreichend genaue Angabe darstellen und durch das STHUD eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Bestimmung der Richtung ist. Diese Angabe wird vor allem im Fireteam von den Operators verwendet, da sie besonders in Gefechtssituation eine einfache und effiziente Angabe darstellt.

Kompass Gradzahl: In manchen Situationen ist eine höhere Genauigkeit bei der Richtungsangabe gefordert. Dies ist vor allem der Fall, wenn Kontakte über sehr weite Entfernungen Aufgeklärt wurden (>1000m), wegen Tarnung sehr schwer zu entdecken sind oder der Einsatz eines Waffensystems eine möglichst genaue Richtungsangabe erfordert. Da die Genauigkeit eine gewisse Zeit und entsprechende Ausrüstung erfordert, wird diese Art der Richtungsangabe in der Regel nicht im Gefecht und zumeist von höheren Command oder Control Ebenen eingesetzt, um Squads oder Luftunterstützung genau zu koordinieren. Bei der Durchgabe von Gradzahlen ist zu beachten das diese immer dreistellig sind und die Zahlen einzeln vorgelesen werden. 321° –> 3-2-1 / 1° –> 0-0-1 / 45° –> 0-4-5 

Relativ zur Bewegungsrichtung: Wenn möglichst schnell eine Richtung zum Kontakt durchgegeben werden muss, da z.B. überraschend feindliche Kräfte im Nahbereich(<100m) aufgeklärt wurden (Danger Close Situation) oder in CQB Situationen, dann wird die Richtung relativ zur Bewegungsrichtung des eigenen Fireteams angegeben (vorne, links, rechts, hinten). 

Entfernung

Wie bei der Richtung hat der Operator bei der Entfernung verschiedene Möglichkeiten diese durchzugeben. Die Wahl welche Art Verwendung findet hängt maßgeblich vom Faktor Zeit und der Ausrüstung zur Verfügung steht.

Grobe Schätzung: Da eine zu genaue Entfernungsangabe zumeist nicht nötig und auch zeitlich nicht wirtschaftlich ist, schätzt der Operator im Fireteam in der Regel die Entfernung zum entdeckten Kontakt ein. Dazu verwendet er die Begriffe „nah“ bei Kontakten bis 200m, „mittel“ bei Kontakten von 200 bis 400m und „fern“ für alle Kontakte die sich über 400m befinden. Dabei ist es vor allem wichtig das der Operator konservativ abschätzt. 

Genaue Entfernungsangabe: Wenn es zeitlich möglich ist oder eine genaue Entfernungsangabe für den Einsatz von bestimmten Waffen notwendig ist gibt der Operator die metergenaue Entfernung durch. Dabei benötigt er Ausrüstung wie einen Entfernungsmesser zum Messen der genauen Entfernung.

Art

Die Art des Kontakts ist ein beschreibendes Element des Contact Reports. Sie dient dazu den Kontakt näher zu beschreiben und zu klassifizieren. Dadurch lässt sich sowohl das Gefahrenpotenzial als auch auch die Möglichkeiten zur Bekämpfung des Kontakts abschätzen. Bei nicht genau möglicher Klassifizierung wird, das Element  als unbekannt tituliert, um Nachfragen zu vermeiden.

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Auch wenn die Zeiten von den Millionen Heeren vorbei ist und Infanterie Einheiten in der Größe immer weiter schrumpfen und einen hohen Mechanisierungsgrad aufweisen, sind Infanterie Verbände auch auf den modernen Schlachtfeldern nicht wegzudenken. Keine militärische Einheit ist so flexibel Einsetzbar bei einem gleichzeitig hohen Spezialisierungsgrad. Infanterie kann in den unterschiedlichsten Geländetypen bestehen und durch moderne Waffensysteme gegen eine Vielzahl an unterschiedlichen Bedrohungen auf dem Schlachtfeld bestehen.

Übliche Bewaffnung:

  • Sturmgeweher (AK-47, M-16, G3, G36, FAMAS)
  • Maschinengeweher (PKM, M249m, M60, MG-3)
  • Tragbare Raketenwehrwerfer (RPGs, MAAWS, SMAW)
  • Man-Pads (FIM-92 „Stinger“, SA-7 „Strela“, 9K38 „Igla“, Mistral)
  • Unterschiedlichste Typen von Handgranaten
Bedrohungslevel

Die immer weiter voranschreitende Verkleinerung von Waffensystemen lässt Infanterie Einheiten bei gleichzeitiger Reduzierung der Mann-Stärke nicht nur Kampfstärker werden, sondern vor allem immer schlechter Aufspürbar. Dieser hohe Tarn-Bonus die Soldaten auf den Schlachtfeld genießen ist auch ihre größte Stärke. So sollte man sich vor im feindlichen Hinterland nie unbeobachtet fühlen und Überraschungsangriffe dieser Truppengattung fürchten.

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Seit dem aufkommen der TANKs im ersten Weltkrieg, sind Panzer von den Schlachtfeldern dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Kein Waffensystem auf dem Boden kann so vielseitig Eingesetzt werden und dominiert das Gefechtsfeld dermaßen wie ein Main Battle Tank (MBT). Seine fast undurchdringliche Panzerung, kombiniert mit der mächtigen Panzerkanone und seiner hohen Mobilität, macht dieses Waffensystem zu einen furchteinflössenden Gegner auf dem Schlachtfeld. Panzerverbände können je nach Auftrag alleine, mit anderen mechanisierten Kräften oder Infanterie eingesetzt werden. Insbesondere im urbanen Gelände sind MBT verwundbar und benötigen Unterstützung durch abgesessene Truppen, die den Vormarsch dieser Kolosse unterstützen und schützen. 

Übliche Bewaffnung:

  • Schwere Maschinengewehren mit hohen Kaliber (>7,62mm) Koaxial oder auf dem Turm
  • Panzerkanone mit hohen Kaliber (>100m) zum Verschuß von HE als auch AP-Munition 

Charakteristika zur Identifizierung:

  • Große Türme bei zumeist flachen Aufbau (vor allem russische Modelle)
  • Wanne stark gepanzert und flach gebaut
  • Antrieb üblicherweise über Ketten
Bedrohungslevel

Auch wenn Main Battle Tanks schwer bewaffnet sind und mit HE-Geschossen MGs wirken können, ist das größte Problem vor allem die schwer zu durchdringende Panzerung. Eine Bekämpfung von MTBs sollte demnach vor allem aus der Luft erfolgen und nur im äußersten Notfall, direkt mit den verfügbaren tragbaren Panzerabwehrwaffen des TITAN Platoons. Kampfpanzer auf überlegenen Feuerstellungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden oder aus günstigen Positionen bekämpft werden.

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Zwar sind Main Battle Tanks schwerer gepanzert und haben mit der Panzerkanone eine mächtige Waffenanlage mit einem enormen Schadenspotential, doch stellen Schützenpanzer die Hauptbedrohung für leichte Infanteriekräfte dar. Denn APCs und IFVs haben neben ihrer starken Bewaffnung, die zur direkten Unterstützung der Infanterie eingesetzt wird auch einen ganzen Trupp Soldaten dabei, die im abgesessenen Zustand in Kombination mit ihrem gepanzerten Fahrzeug eine sehr ernst zunehmende Bedrohung auf dem virtuellen Schlachtfeld darstellt. Wie effektiv diese Fahrzeuge sowohl gegen Infanterie als auch gegen andere Fahrzeuge seihen können, stellte der Golfkrieg dar, in dem M2/M3 Bradley Schützenpanzer die höchste Abschussquote an feindlichen MBTs, noch vor dem dafür vorgesehenen M1 Abrams, inne hatte. 

Übliche Bewaffnung:

  • Schwere Maschinengewehren mit hohen Kaliber (>7,62mm)
  • Maschinenkanonen (>20mm) die AP und HE Munition gegen gepanzerte und weiche Ziele verschießen können
  • Anti-Tank Raketen zur Bekämpfung von gegnerischen IVFs, APCs und MBTs

Charakteristika zur Identifizierung:

  • Kleine Türme / Waffenstationen mit schmalen Maschinen Kanonen Rohr
  • Wanne gepanzert mit Ladungsraum für Infanterie 
  • Antrieb meist über Ketten oder mehrachsigen Rädern möglich
Bedrohungslevel

Zwar gibt es deutlich besser gepanzerte Einheiten auf dem Schlachtfeld, aber kein  Gefechtsfahrzeug stellt eine höhere Bedrohung für Infanteriekräfte dar als ein IFV. Die Kombination aus schweren Waffen auf einen äußerst mobilen Waffenträger in Verbindung mit abgesessener Infanterie, ist eine nie zu unterschätzende Bedrohung. Auch wenn IVFs und APCs gegen die Panzerabwehrwaffen des TITAN Platoons nicht so widerstandsfähig sind wie Main Battle Tanks, so sind sie zumeist mobiler, kleiner und im Schutz der eigenen Infanterie nur schwer zu bekämpfen.

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SAM_Launch
Radar
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Mit dem aufkommen von militärischen Luftfahrzeugen im ersten Weltkrieg, begann auch die Erfindung von der Luftabwehr. Auch wenn Flugzeuge selbst das beste Mittel sind, um die Luftherrschaft für sich zu behaupten, sind Anti – Aircraft (AA) Waffensysteme weit verbreitet und stellen ein wirtschaftliches und effektives mittel dar, eigene Bodenkräfte vor den Luftstreitkräften des Gegners zu schützen. Dabei kommen sowohl schnell feuernde Waffen wie MGs und MKs, als auch gelenkte Boden-Luft Raketen zum Einsatz.  

Übliche Bewaffnung:

  • Schwere Maschinengewehre mit hohen Kaliber (>7,62mm)
  • Mehrere Maschinenkanonen (>20mm) die HE Munition verschießen
  • Gelenkte Boden-Luft Raketen zur Bekämpfung von gegnerischen Luftfahrzeugen

Charakteristika zur Identifizierung:

  • Türme / Waffenstationen mit mehreren MK/MG-Rohren
  • Unterschiedlichste Waffenträger gepanzert / ungepanzert
  • Antrieb über Ketten oder mehrachsigen Rädern möglich oder rein stationärer Betrieb
  • Zumeist Radaranlagen auf den Türmen verbaut oder in einen extra System ausgelagert
Bedrohungslevel

Auch wenn die Primäraufgabe der Anti-Aircraft Fahrzeuge/Stellungen, der Schutz von Assets gegen Luftbedrohungen ist, so stellen schnell feuernde Maschinengewehre und Kanonen die Munition mit hoher Spreng- und Splitterwirkung verschießen eine ernst zunehmende Bedrohung für Infanteriekräfte dar. Auch wird durch das vorhanden sein von Luftabwehr im Operationsgebiet, die Fähigkeiten des TITAN Platoons herabgesetzt, da direkte Unterstützung aus der Luft nur sehr schwer oder gar nicht mehr möglich ist. Auch wird die Flexibilität und die Mobilität der Truppen auf dem Boden massiv eingeschränkt.

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Eines der ältesten und traditionsreichsten Waffensystemen auf dem Schlachtfeld stellt die Artillerie dar. Ihre verheerende Waffenwirkung im Zielgebiet sucht ihresgleichen. Dabei können Artilleriesysteme sowohl auf selbstfahrenden Fahrgestellen montiert sein, oder stationärer von Transportfahrzeugen gezogen werden. Egal welchen Mobilitätsgrad diese Geschütze besitzen, die Feuerkraft wird dabei nicht beeinflusst. Unterschieden wird wischen Rohrartillerie die gewöhnliche als auch SMART Geschosse mit unterschiedlichen Wirkmitteln bis zu einer Reichweite von 40km verschießen können und Raketen-Artillerie, die in der Lage sind sowohl gelenkte als auch ungelenke Raketen über eine sehr große Reichweite ins Ziel zu bringen.

Übliche Bewaffnung:

  • Schwere Maschinengewehren mit hohen Kaliber (>7,62mm) Koaxial oder auf dem Turm
  • Kanone mit hohen Kaliber (>150m) 

Charakteristika zur Identifizierung:

  • Große zumeist hohe Türme
  • Wanne zumeist gepanzert und Transportkapazitäten für Munition
Bedrohungslevel

Der beste Schutz gegen Artillerie ist unaufgeklärt zu bleiben und bei Entdeckung möglichst schnell aus dem Gefahrenbereich zu kommen. Eine gute eigene präventive Aufklärung des Einsatzgebietes ist bei einer Artilleriebedrohung zwingend zu empfehlen, um Überraschungen zu vermeiden.  Eine direkte Bekämpfung der gegnerischen Artilleriegeschütze ist zumeist nicht möglich, da diese erst aufgeklärt werden müsste und eigene Waffensysteme in Bekämpfungreichweite gebracht werden müssten. Deutlich zielführender ist es, den vorgeschobenen Artilleriebeobachter zu bekämpfen, falls dieser aufgeklärt wurde oder sich aus dem vermuteten Beobachtungsbereich von Ihm zu bewegen.

Einfache Erkennungsmatrix

Da es zumeist sehr schwer ist die Art eines aufgeklärten Fahrzeugs genau zu bestimmen, soll die nachfolgende Tabelle eine kleine Hilfestellung zur schnellen Entscheidungsfindung darstellen. Auch hier gilt, das dies nur ein grobes Schema darstellt und es immer wieder Fahrzeugtypen gibt die sich außerhalb dieses Schemas bewegen. 

ArmA 3 MilSim Clan -MTB ArmA 3 MilSim Clan -IFV / APC ArmA 3 MilSim Clan -AA ArmA 3 MilSim Clan -Artillery
Bewaffnung

langes Rohr

mit hohen Kaliber

und Rauchabzug

mehrere Waffenarten

kurzes Rohr 

mittleren Kalibers

mehrere Rohre

mittleres Kaliber

Raketen (offen/verdeckt)

Langes Rohr

mit großen Kaliber

und Mündungsbremse

Aufbauten

mittlerer Turm

kleiner Turm
mittlerer Turm
großer Turm
Wanne

schwer Gepanzert

reaktiv Panzerung

mittlere Panzerung

Käfige und reaktiv Panzerung

keine bis mittlere Panzerung

keine bis mittlere Panzerung

Fahrgestell

Kette

Kette / Rad

Kette / Rad
Kette / Rad
Zusätzliche Informationen

Am Ende der Kontaktmeldung kann der Operator jegliche Informationen die er für wichtig hält anfügen. Diese können die Orientierung und Lage des Kontakts näher beschreiben und sind besonders wertvoll bei schwer ersichtlichen Kontakten, um das Auffinden zu erleichtern. Auch die Art des Kontakts kann näher beschrieben werden, insbesondere wenn nicht klar ist zu welchen Typ das Aufgeklärte Fahrzeug ist.

Beispiele eines Contact Reports

CONTACT, Ost mittle Entfernung, Infanterie Gruppe Infanteriegruppe in Fireteam Stärke bewegt sich von Süd nach Nord

CONTACT, Südwest weite Entfernung, MTB  in teilgedeckter Stellung links neben dem weißen freistehenden Haus

CONTACT, 325 1200m, Mechanisierte Infanterie  zwei IFV in Stellung mit patrouillierender Infanterie

CONTACT, links DANGER CLOSE

CONTACT, vorne

8th SFG TITAN Platoon

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