anti tank missile operator

Der Special Forces Anti Tank Missile Operator [ATMO] bildet als Spezialist für schwere Waffen das Rückgrat des Fireteams zur Bekämpfung feindlicher Fahrzeuge und ist damit ein fester Bestandteil eines Fireteams. Im Rahmen seiner Spezialisierung muss er in der Lage sein, den Typ eines Fahrzeugs zu bestimmen, um abschätzen zu können, ob und in welchem Bereich er ein Ziel beschädigen oder zerstören kann. Zwar sind Fahrzeuge das primäre Ziel für die M3 MAAWS (Multi-role Anti-armor Anti-tank Weapon System), doch auch die Bekämpfung von Infanterie ist möglich. Insbesondere wenn diese sich in Gebäuden oder im Gelände verschanzen, wird gerne der ATMO herangezogen, um die Initiative im Gefecht zu Gunsten der eigenen Kräfte zu verschieben.

Die Bekämpfung eines Ziels führt er primär auf Befehl des Fireteam-Leaders durch. Bei Fahrzeugen im Nahbereich ist jedoch sein selbständiges und unverzügliches Handeln erforderlich. Durch die Gefahr, welche beim Einsatz der Panzerabwehrwaffe für eigene Kräfte besteht, ist das Training und die Einhaltung des vordefinierten Einsatzverfahrens zwingend nötig. Die Möglichkeit, feindliche Fahrzeuge ohne Unterstützung bekämpfen zu können, erweiterte das Einsatzspektrum eines Fireteams und trägt somit zur Flexibilität des ganzen Platoons bei.

Im Verbund mit dem Buddy

ATMO und WPN sind ein festes Gespann als Buddy-Team. Sie ergänzen sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeit gegenseitig. Beim Kampf gegen reguläre Infanterie  bestreicht der [WPN] die feindlichen Kräfte mit Flächenfeuer und hindert diese effektiv Gegenwehr zu leisten, während der ATMO gezielt feindliche Schützen mit seinem Sturmgewehr ausschaltet.  Bei größeren Feindgruppen kommen High Explosive Geschosse [HE] aus dem M3 Werfer des ATMOs zum Einsatz. Dabei hilft das kleine Kampfgespräch dem Team, das Feuergefecht effektiv in ihrem Sinne zu führen.  Beim Einsatz der M3 MAAWS des ATMOs gegen Infanterie, gehärtete oder gepanzerte Ziele, unterstützt der WPN seinen Buddy, indem er die Entfernung zum Ziel misst und die Schadensauswertung nach der Bekämpfung an den Fireteamleader übermittelt (Killreport).

Aufgaben in Kürze

  • Gezieltes Ausschalten einzelner Infanteristen

  • Kampf gegen Gegnergruppen und Stellungen mit HE-Geschossen

  • Ausschalten gepanzerter Fahrzeuge mit HEAT-Geschossen

Loadout
  • Prim. Weapon
  • Sec. Weapon
  • 1st Line of Gear
  • 2nd Line of Gear
  • 3rd Line of Gear

Als Primärwaffe für den Operator kommen unterschiedlichste Sturm- und Maschinengewehrvarianten zum Einsatz. Je nach Operator-Klasse wählt sich der Spieler seine Primärwaffe aus dem Waffenpool des Platoons aus. Diese kann mit unterschiedlichen Zubehörteilen wie Visierungen, Zielhilfen, Frontgriffen, Unterlaufgrantwerfer usw. modifiziert und somit den persönlichen Wünschen entsprechend angepasst werden. Grundsätzlich verwenden Operators Sturmgewehre, die NATO-Standard Patronen 5,56 x 45 mm verschießen. Dies stellt sicher, dass sich Spieler gegenseitig mit Munition versorgen können.  Bei Maschinengewehren werden 7,62 x 51 Patronen verwendet, um die Durchschlagskraft und Reichweite zu erhöhen. Zusätzlich werden Unterlaufgranatwerfer wie der M203 verwendet, um 40mm Granaten verschießen zu können.

Auch wenn der Waffenmix des Fireteams im Gegensatz zum zweiten Weltkrieg sich deutlich verändert hat, muss jeder Operator beachten, dass er nicht alleine im Fireteam unterwegs ist und  seine Waffenwahl und Modifizierungen entsprechend auf die Aufgabenstellung des Teams anpasst. 

MK.18 MOD 1

Das M4A1 in der modifizierten Version des MK18 MOD 1 ist ein vollautomatisches Sturmgewehr und verschießt aus STANAG-Magazinen Munition mit dem Kaliber 5.56 x 45 mm NATO . Ein Großteil der TITAN Operators wählt diese flexibel einsetzbare Waffe aus US-Produktion als ihr Standard Sturmgewehr.

Als Visierung dient im Normalfall ein ELCAN Specter DR Zielfernrohr mit 4-fach Vergrößerung und einer aufgesetzten Rotpunkt-Visierung für den Nahbereich. Diese kann je nach Präferenz des Operators gegen vergleichbare Visierungen getauscht werden. Um die Nachtkampftauglichkeit sicher zu stellen, ist an einer seitlichen Picatinny-Schiene ein Laser/Licht-Modul montiert, das sowohl zum Zielen als auch zum markieren benutzt werden kann.  Zusätzlich kann an die Waffe ein M203 Unterlaufgranatwerfer montiert werden, welcher 40mm Rauch-, Leucht- oder Hochexplosivegranaten verschießt.

Die effektive Einsatzdistanz der Waffe, als auch des Granatwerfers, liegen bei bis zu 400 Metern, die Maximale bei 600 Metern.

HK416 CQB

Das vollautomatisches Sturmgewehr HK416 von der deutschen Waffenschmiede Heckler und Koch in der CQB Version verschießt 5.56 x 45mm NATO Muniton aus STANAG-Magazinen und erfreut sich wachsender Beliebtheit bei den Operators im Platoon.

Wie bei allen modernen Waffen üblich, ist durch das Picatinny-Schienen Montagesystem eine Anbringung von verschiedenen Visierungen und Zubehörteilen an die Waffe möglich. In der Regel wählt der Operater das ELCAN Specter DR Zielfernrohr das eine 4-fach Vergrößerung bietet und im Nahbereich mit einem aufgesetzten Rotpunktvisier punkten kann. Alternativ nutzen Operators Waffen mit EOTech 552 Reflexvisierung in Kombination mit einem Magnifier und 3-fach Vergrößerung. Für die Nachtkampftauglichkeit, ist an einer seitlichen und oberen Picatinny-Schiene am Handschutz ein Laser/Licht-Modul montiert. An der unteren Montageschiene kommen sowohl Handgriffe als auch AG-C/EGLM 40mm Unterlaufgranatwerfer zum Einsatz die unterschiedliche Wirkmittel wie Rauch-, Leucht- oder Hochexplosivegranaten verschießen können.

Die effektive Einsatzdistanz der Waffe, als auch des Granatwerfers, liegen bei 400 Metern, die Maximale bei 600 Metern.

M4A1 SOCOM

Das M4 Carbine der Firma Colt ist ein echter Klassiker im US Militär und konnte trotz anhaltender Kritik, wegen der Zuverlässigkeit, die M16A2 und A4 Versionen bei den Marines verdrängen. Die SOCOM Variante des Gewehrs hat einen schwereren Lauf, um die Erhitzung der Waffe beim Schießen zu minimieren und so die Zuverlässigkeit zu steigern. Wie jedes Sturmgewehr beim TITAN Platoon verschießt es NATO Standart Munition mit dem Kaliber 5.56 x 45mm, die durch ein STANAG Magazin zugeführt werden. Auch wenn das Gewehr schon seine besten Tage hinter sich hat, gibt es immer noch Liebhaber im Platoon, die nicht ohne ihren Colt in einen Einsatz ziehen.

Das M4 nutzt als Montagesystem für Visiere und Zubehörteile das Weaver-Schienen System (MIL-STD-1930-Schiene), welches in großen Teilen mit der moderneren  Picatinny-Schiene-Standardisierung von 1990 kompatibel ist. Somit sind alle Zubehörteile Problemlos auf der M4A1 montierbar. 

SCAR MK. 16 MOD 0

Die vom belgischen Hersteller Fabrique Nationale Herstal produzierte FN SCAR ist ein Multikalibergewehr welches in der Version SCAR-L Patronen des Kalibers 5.56 x 45mm NATO verschießt. In der US-Armee wurde die Waffe umbenannt zu MK.16 MOD 0 und sollte das MK.18 MOD 0 ersetzen. Auch wenn die Beschaffung 2010 durch das US Special Operation Command eingestellt wurde, setzen Operators des TITAN Platoons dieses Sturmgewehr nach wie vor gerne ein.

Das geringe Gewicht des Sturmgewehrs wird durch eine Vielzahl von Waffenteile aus Kunststoff und Aluminium erzielt. Die vielen unterschiedliche Visierungen sind durch das bekannte Picatinny-Schiene-System schnell montier- und auswechselbar und ermöglichen auch die Nachtkampftauglichkeit mittels Laser/Licht-Modul. Der speziell für die SCAR gefertigte MK-13 Granatwerfer ist unterhalb des Laufes montiert und verschießt 40mm Rauch-, Leucht- oder Hochexplosivgranaten auf bis zu 600m.

Die effektive Einsatzdistanz der Waffe liegt bei der Standardlauflänge bei bis zu 400m, die Maximale bei 600 Metern. 

Jeder Operator führt neben seiner Primärbewaffnung eine zusätzliche Faustwaffe und zwei Ersatzmagazine mit. Diese kommt in verschiedenen Situationen zum Einsatz, in denen die Pistole gewisse Vorteile gegenüber der Langwaffe besitzt:

  • wenn die räumlichen Bedingungen die Handhabung eines Gewehrs nur schwer zulassen und sie folglich für beengte Räume zu sperrig ist
  • wenn das größere Pistolenkaliber mit der höheren Mannstoppwirkung einen Vorteil bringt und die Gefahr für Querschläger dadurch minimiert wird 
  • als Backup-Waffe, falls das Gewehr eine Fehlfunktion hat oder die Munition dafür aufgebraucht ist.

Operators können sich den Typ ihrer Pistole nach persönlichem Geschmack wählen. Wichtig ist, dass die Kurzwaffe ein hohes Kaliber besitzt, um die gewünschte Mannstopwirkung zu erzielen. Im Folgenden wird eine Auswahl der am häufigsten gewählten Waffen aufgeführt.

FNX-45 Tactical

Die halbautomatische Pistole FNX-45 Tactical im Kaliber .45 ACP ist eine der bevorzugten Faustwaffen bei den Operators des Platoons. Neben ihrer hohen Modifizierbarkeit wird vor allem die hohe Durchschlagskraft bei entsprechender Munitionssorte geschätzt. 

Das Magazin der Pistole fasst mit einem Standardmagazin neun Patronen. Die Pistole ist standardmäßig mit einer Tritium-Visierung ausgestattet und verfügt über ein Laufgewinde zur Nutzung eines Schalldämpfers. Zudem ist die Montage von Zubehörteilen über eine Picatinny-Schiene unter dem Lauf möglich.

Rhino 60DS

Der bullig und futuristisch anmutende Revolver Rhino 60DS fasst in seiner Trommel sechs Schuss. Zwar gibt es verschiedenste Kalibervarianten dieser Waffe, doch nutzen Operators des Platoons wegen der hohen Mannstoppwirkung ausschließlich das Kaliber 357 Magnum. Trotz der vielen Bauteile aus Aluminium ist diese Waffe mit knapp über 900g kein Leichtgewicht, stellt aber eine sehr gute Kombination zwischen Kaliber und Handling dar.

Wie bei vielen Waffen der heutigen Zeit ist durch die Picatinny- Schiene über und unter dem Lauf eine Anbringung von Zubehörteilen wie Zielhilfen möglich.

Die „First Line of Gear“ beinhaltet  jegliche Ausrüstung, die als überlebenswichtig gilt, dabei kann sie je nach Umweltbedingungen und Auftrag gewisse Schwerpunkte umfassen. In der Regel finden sich aber Ausrüstungsgegenstände aus den Bereichen Sanitätswesen, Navigation und allgemeines Equipment zum Überleben in dieser Layer wieder. Im Gegensatz zu der zweiten und dritten „Line of Gear“ ist dieser Layer von operatorfunktionen unabhängig, das heißt bei jedem Operator gleich.

Da im Spiel gewisse Gegenstände keine Verwendung finden, ist diese „Line of Gear“ an die Spielgegebenheiten zweckmäßig angepasst und kann nur bedingt mit der Realität verglichen werden. Im Spiel hilft die Unterscheidung der Ausrüstungsschichten vor allem dem Spieler, um sein Equipment sinnvoll zu sortieren und sich schnell zurecht zu finden.

Uniform

Die Uniform ist nicht nur die Bekleidung jedes Soldaten, sondern stellt auch das „Tragesystem“ für die erste Ausrüstungsschicht zur Verfügung und beinhaltet nur einen begrenzten Raum, in dem Ausrüstung mitgenommen werden kann.  Zusätzlich bietet sie dem Träger Schutz vor thermischer Strahlung und leichter mechanischer Belastung. 

Im TITAN Platoon kommen  drei Tarndruckvarianten zum Einsatz. Welche Variante beim Einsatz getragen wird, entnimmt man aus der Operationsbeschreibung der jeweiligen Mission.

MTP = Multi Terrain Pattern [Multicam]

JPT = Jungle Terrain Pattern [M81 Woodland]

WPT = Winter Terrain Pattern

Medizinisches Material

Jeder Operator trägt genügend Verbandsmaterial und Medikamente, um sich oder Mitspieler medizinisch zu versorgen. Bei größeren Verwundungen oder hohem Blutverlust muss der ENG zusätzliche medizinische Versorgung leisten, damit ein verletzter Operator wieder aktiv werden kann. 

Autoinjektor – Epinephrin  [gegen Bewusstlosigkeit]

Autoinjektor – Morphium [Schmerzmittel]

Bandagen [Stillen von Blutungen]

Navigationsausrüstung

Navigation ist insbesondere bei Einsätzen von kleinen Verbänden weit im feindlichen Hinterland ein entscheidender Faktor, denn nur wenn eine hohe und schnelle Flexibilität bei Bewegungen sichergestellt werden kann, ist die Überlebensfähigkeit gegeben. Navigation ist somit nicht nur Aufgabe der Führung, sondern aller Operators. Dabei kommen im Notfall Karte/Kompass zum Einsatz, aber in der Regel wird auf moderne Navigationsmittel wie GPS zurückgegriffen.

Karte des Einsatzgebietes

Kompass

Kartenwerkzeug

Armbanduhr

Markierungsmittel

Jeder Operator führt eine Variation von unterschiedlichen Markierungsmittel mit sich, welche im Rahmen von Operationen zu unterschiedlichen Zwecken Anwendung finden. Sie können sowohl zur Markierung der eigenen Position als auch zur Markierung feindlicher Ziele genutzt werden. Bei Nachteinsätzen dienen sie vor allem zur Freund/Feind-Erkennung, und vermeiden Friendly Fire. Bei Einsatz von Luftfahrzeugen kommt den Markierungsmitteln eine weitere wichtige Rolle zu, beispielsweise beim Einrichten von Landungszonen oder zum groben Anzeigen feindlicher Einheiten. 

IR-Stroboskop: Eine Markierleuchte, welche nur im infaroten Lichtspektrum aufblitzt. Da das IR-Stroboskop nur mit Hilfe eines Nachtsichtgerätes sichtbar ist, dient es zur Freund/Feind-Erkennung bei Nachteinsätzen.

Leuchtstab (rot, grün)

M127A1 Leuchtmittel (rot, grün): Eine Magnesiumsignalfackel, welche unter jeglichen Wetterbedingungen und auch bei großer Nässe brennen und ein sehr starkes Licht abgeben kann.

Die  „Second Line of Gear“ beinhaltet die Ausrüstung, welche jeder Operator braucht, um einen Feuerkampf im Rahmen eines Fireteams erfolgreich führen zu können. Je nach Funktion und Bewaffnung des Operators kann sich diese Layer sehr stark von der Layer anderer Operatorklassen unterscheiden. Ein weiterer Teil dieser Ausrüstungsschicht ist die persönliche ballistische Schutzausrüstung des Soldaten, die ihn vor Projektilen und Splittern schützen kann. Mit welchem Typ und welcher Konfiguration des Plate Carriers der Operator in den Einsatz zieht, entscheidet jeder individuell. Dabei müssen die Faktoren Schutz und Beweglichkeit je nach Einsatz abgewogen werden. Zusätzlich werden Ausrüstungsgegenstände zur Aufklärung und Kommunikation im Fireteam zu dieser Line gezählt. 

Da im Spiel gewisse Gegenstände keine Verwendung finden, ist diese „Line of Gear“ an die Spielgegebenheiten zweckmäßig angepasst und kann nur bedingt mit der Realität verglichen werden. Im Spiel hilft die Unterscheidung der Ausrüstungsschichten vor allem dem Spieler, sein Equipment sinnvoll zu sortieren und sich schnell zurecht zu finden.

Schutzausrüstung

Airframe + Googles: Ballistischer Schutzhelm, der den Operator vor Schrapnellsplittern und leichtem Direktbeschuss schützt. Ergänzt wird der Schutzhelm durch eine ballistische Schutzbrille. Operators gestalten ihre Helme meist individuell, indem sie zusätzliche Informationen (Blutgruppe/Einheit/Flaggen) und Markierungsmittel auf dem Helm platzieren.

 

Balaclavas, Halstücher, Sturmhauben und ähnliche Gegenstände schützen einen Operator vor den Einflüssen von Wind und Wetter, sowie vor der örtlichen Flora und Fauna. 

Plate Carrier + Battle Belt: Ballistische Schutzweste, die den Operator vor Beschuss mittleren Kalibers schützt. Die Schutzweste ist mit Molleschlaufen versehen und dient so als Ausrüstungsträger. Ergänzt wird die Schutzweste durch einen Einsatzgrütel, der die Tragekapazität eines Operators erhöht. Sowohl Plate Carrier als auch Battle Belt können durch das Molleschlaufensystem von jedem Operator  individuell angepasst werden und spiegeln sehr oft die Funktion des Operators wieder.

Munition und Explosivmittel
  • 30-Schuss-5.56×45 mm Tracer Magazin: Ersatz Magazine für die Primärwaffe (Leuchtspur)
  • M67 Splittergranate
  • M83 Rauchgranate (weiss) Rauchgrante zum Verschleiern der eigenen Position
  • 40mm Explosivgranatengeschoss
  • 40mm HuntIR Granate (NATO) Fallschirmkamera zum Abfeuern aus dem Unterlaufgranatwerfer
  • 40mm Rauchmunition (weiss): Granatengeschoss zum Abfeuern aus dem Unterlaufgranatwerfer und zum Einnebeln gegnerischer Kräfte.
  • 40mm Rauchmunition (rot/grün): Granatengeschoss zum Abfeuern aus dem Unterlaufgranatwerfer und zum Markieren von Zielen oder besonderen Bereichen
  • 40mm Leuchtmunition (rot/grün/Infra-Rot): Granatengeschoss zum Abfeuern aus dem Unterlaufgranatwerfer, zum Markieren von Zielen oder besonderen Bereichen sowie zur Vorfeld Beleuchtung
Aufklärungs- und Kommunikationsmittel
  • Entfernungsmesser: Ein Laserentfernungsmesser mit Zoom-Funktion (5x-25x) und integriertem Nachtsichtgerät.
  • AN/PRC-15 36: Ein Kurzstrecken-Handfunkgerät zur Kommunikation innerhalb eines Fireteams.

Die 3rd Line of Gear beinhaltet in der Regel jene Ausrüstung, die ein Operator im Rahmen seiner Spezialisierung benötigt oder um diese über längere Zeit ausführen zu können, sowie zusätzliches Material des Fireteams.

Da im Spiel gewisse Gegenstände keine Verwendung finden ist diese „Line of Gear“ an die Spielgelegenheiten zweckmäßig angepasst und kann nur bedingt mit der Realität verglichen werden. Im Spiel hilft die Unterscheidung der Ausrüstungsschichten vor allem dem Spieler, sein Equipment sinnvoll zu sortieren und sich schnell zurecht zu finden. Im Gegensatz zu der zweiten und dritten „Line of Gear“ ist diese Layer unabhängig von Operatorfunktionen, das heißt bei jedem Operator gleich.

M3 MAAWS MOD 1

Der Ursprung der M3 MAAWS geht auf die Carl Gustaf M1 aus dem Jahre 1946 zurück und wurde im laufe der Zeit immer wieder verbessert und modernisiert. Dabei blieb das Grundprinzip der Waffe gleich. Denn im Gegensatz zu flügel-stabilisierten Granaten wie sie die russische RPG-7 oder die deutsche Panzerfaust III verschießt, werden die Geschosse des M3 Werfers drall stabilisiert. Dies geschieht durch die 24 Züge die in den vorderen Teil des Rohrs eingearbeitet sind, während das Patronenlager ein glattes Rohr aufweist. Dieses Funktionsprinzip hat den Vorteil, das die Geschosse, sehr einfach gefertigt werden können und weniger Bauteile aufweisen. Dies schlägt sich vor allem im leichteren Gewicht der einzelnen Geschosse wieder und einer gewissen Unempfindlichkeit der Rakete gegen Seitenwinde. Das Prinzip der Drallstabilisierung weist auf der anderen Seite auch Nachteile, bezüglich der Durchschlagsleistung von Holladungsgeschossen auf, da sie die Penetrationswirkung vermindert.

Noch bevor die Special Forces Einheiten der US-Army diese 2013 Waffe einführte, wurde sie schon 2011 von den regulären US-Armeekräften in Afghanistan eingesetzt. Diese nutzten den M3 Werfer erfolgreich, je nach verschossener Munition, bis zu Kampfentfernungen von 1300 Meter.  Doch wurde das hohe Gewicht der M3 bemängelt, so das Saab Bofors Dynamics eine leichtere Version gefordert, die dann Einzug bei den Spezialkräften fand.

Um die Effektivität und die Trefferwahrscheinlichkeit des Werfers weiter zu steigern wurde der M3 mit moderner Optik und einem Montageschienensystem ausgestattet. Somit ist die Nachtkampffähigkeit der Waffe sichergestellt und die Effektivität im ein-Mann Betrieb weiter gestiegen. In der Regel arbeitet der ATMO beim Abschuss der Waffe eng mit seinem Buddy zusammen, um eine schnelle und reibungslose Bekämpfung der Ziele zu bewerkstelligen.    

HEAT 55

Das Holladungsgeschoss HEAT 55 ist die Standard Panzerabwehrrakete, die gegen gepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz kommt. Auch wenn ihre Durchschlagsleistung gegen moderne Schott und Reaktivpanzerung nicht ausreicht, ist der Gefechtskopf gegen die meisten mittel gepanzerten Kräfte seine Wirkung zu entfalten, insbesondere wenn die gegnerischen Kräften mit Fahrzeugen aus der Zeit des kalten Kriegen ausgerüstet ist. Somit stellt die HEAT 55 ein vernünftigen Kompromiss zwischen Gewicht und Durchschlagsleistung dar. 

Der Anti-Tank Missile  Operator nutzt diese Waffe gegen Fahrzeuge bis mittlerer Panzerung. Daneben kommt diese Rakete auch gegen Infanterie, die sich in Bunkern oder Häusern verschanzt hat zum Einsatz.

HEAT 75

Die HEAT 75 ist eine High Explosiv Anti-Tank Panzerabwehr-Tandemholladungsgeschoss. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Holladungsgeschoss besitzt diese PA-Rakete eine zweite kleinere Holladung, um gegen Schott- und Reaktivpanzerung  zu wirken. Somit ist es möglich auch schwere Kampfpanzer in begrenzten Umpfang mit der M3 MAAWS zu bekämpfen, da die Durchschlagsleistung durch moderne Panzerungskonzepte weniger beeinträchtigt wird. 

Der ATMO setzt diese Munitionsart vorzugsweise gegen moderne IFV und MBT ein, um eine Wirkung im Ziel zu erreichen.

HE 44 Aufschlag

Üblicherweise werden mit der M3 MAAWS gepanzerte Ziele bekämpft, doch durch den Wechsel der Munitionsart ist der Werfer vielfältig einsetzbar und erweitert das Einsatz- und Aufgabenspektrum des ATMOs um eine weitere Komponente.

Mit der HE 44 gibt man den Operators eine Schlagkräfte Rakete in die Hand, mit der er möglich ist Infanterie und weiche Ziele effektiv zu bekämpfen.  Die Streuwirkung dieser HE-Geschosses (High Explosive) ist großflächig und für Ziele im tödlichen Radius verheerend. Dabei kann der tödliche Radius stark vom Gelände und der Deckung abhängen. Auch ein Einsatz gegen ungepanzerte Fahrzeuge und Ziele ist denkbar. Von einem Einsatz gegen gepanzerte Ziele ist abzusehen, da dem Gefechtskopf die penetrierende Wirkung fehlt.  

 

HE 44 Air Burst

Neben dem Einsatz der HE 44 mit Aufschlagszünder besitzt das Geschoss auch die Fähigkeit als ABM (Air Burst Munition) eingesetzt zu werden. Diese Einsatzart bringt enorme Vorteile insbesondere gegen weiche Ziele und Infanterie die sich in offenen Stellungen verschanzt hat. Im Gegensatz zum Aufschlagszünder setzt der Gefechtskopf über den Ziel um und richtet seine Splitterwirkung in einem großen Radius auf das Ziel unter sich aus. Der Radius wird vom Schützen selbst bestimmt, je nachdem wie weit er über das Ziel schießt, wird die Splitterwirkung klein und konzentriert oder groß und weit gestreut. Bevor das Geschoss abgefeuert wird muss der ATMO die Entfernung am Gefechtskopf einstellen bei der die Rakete in der Luft explodiert. 

Der Einsatz gegen Infanterie als auch gegen sich langsam bewegende Luftziele sind die primären Einsatzgebiete dieser Waffe und ermöglichen Fireteams des Platoons auch Überlegene Gegnergruppen zu bekämpfen. 

Rucksack

Je nach Vorlieben und Operatorklasse kommen unterschiedliche Rucksäcke im TITAN Platoon zum Einsatz, die unterschiedlich viel Nutzlast aufnehmen können. Neben leichten Daypacks, wie dem Falcon, kommen auch mittlere Rucksäcke wie Kitbags zum Einsatz.  Alle Rucksäcke besitzen einen Patch, der die Kurzbezeichnung der Operatorklasse beinhaltet. Sie dient vor allem der leichten Identifizierung und erleichtert, die Ordnung im Fireteam einzuhalten. Das verwendete Tarnmuster des Rucksacks orientiert sich dabei an der Uniform, muss aber nicht absolut gleich sein in der Tarngebung. 

Ausrüstung im Rucksack

Nachtsicht-Brille [NVG]: 

Viele verdeckte Operationen des TITAN Platoons finden in der Nacht oder bei stark eingeschränkten Sichtbedingungen statt. Die Nachtsichtbrillen der neusten Generation ermöglichen jedem Operator, seinen Auftrag auch bei diesen Bedingungen weiter durchzuführen. Da man trotz genauer Planung nie sicherstellen kann, dass eine Operation länger dauert als geplant, ist die Nachtsichtbrille auch bei Einsätzen am helllichten Tage immer im Rucksack mitzuführen.

PDA BLUFORCE Tracker : 

Aufklärungsmittel aller Arten ermöglichen es einem Operator, feindliche Kräfte, mögliche Gefahren und Ziele frühzeitig und bei allen Wetterlagen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Jedem Operator ist es durch das PDA möglich, befreundete Truppenbewegungen nach zu verfolgen. Dies ermöglicht ein koordiniertes Vorgehen vom Fireteam bis hin zur Platoon-Ebene und bildet die Grundlage für das taktische Agieren auf dem virtuellen Gefechtsfeld.

 

Munition für den M3 MAAWS

  • HEAT 55
  • HEAT 75
  • HEAT HE 44 

Um auf die verschiedenen Bedrohungszenarien auf einem modernen Gefechtsfeld vorbereitet zu sein, führt der Anti-Tank Missile Operator drei unterschiedliche Raketentypen für den M3 MAAWS Werfers mit. Die Anzahl und die Gewichtung der einzelnen Geschosse kann ja nach Bedrohungslage des Einsatzes variieren und kann vom Operator vor dem Einsatz angepasst werden.

8th SFG TITAN Platoon

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